15 Jahre Michlbauer Harmonikawelt

...und alle feiern mit!

Jeder hat sie, seine persönliche Geschichte mit der Steirischen Harmonika, nicht wahr?!?

Die Michlbauer Harmonikawelt feiert dieses Jahr ihr 15-jähriges Firmenjubiläum und möchte, zusammen mit deiner Unterstützung, viele verschiedene Geschichten, Erlebnisse & Erfahrungen sammeln und veröffentlichen. Ganz nach dem Motto: “Geteilte Freude ist doppelte Freude!”

Erzähl uns deine Geschichte, deine Erfahrungen, deine Erfolge oder sag uns einfach, was du von der Michlbauer Harmonikawelt hältst. Wir freuen uns schon sehr auf deinen Beitrag!
Möchtest du auch ein Foto zu deinem Beitrag hinzufügen? Dann sende das gewünschte Bild einfach mit deinem Namen an info@michlbauer.com.

Als kleines Dankeschön verlosen wir aus allen Beiträgen, 15 Gutscheine für je einen Einsteiger-Workshop, den du an einen Freund oder eine Freundin weiterschenken kannst. Hiermit kannst auch du andere mit der Begeisterung zur Steirischen Harmonika “anstecken”.

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Vielen Dank für deinen Beitrag und deine Unterstützung ツ

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A. Rohrmoser

Meine Geschichte zur Steirischen Harmonika:
Harmonikaspiel zum Spaß und als Therapie

Mein älterer Bruder spielt Harmonika. Er war bereits 30 Jahre alt, als er zu lernen begann, ca. 1970. Er hat dann im eigenen Gasthaus für die Gäste gespielt und sie damit begeistert. Mich hat das auch fasziniert und ich habe auch erst mit 30 Jahren angefangen zu lernen und zwar nach der Harmonikaschule nach Max Rosenzopf. Danach habe bei kleineren Anlässen im Gasthaus meines Bruders manchmal gespielt. Mangels an Zeit habe ich wieder aufgehört, weil ich mich mit großem Einsatz bei der Regionalentwicklung und Projektarbeit im Waldviertel engagiert habe. Seit ich in Pension bin, spiele ich wieder gerne zu familiären Anlässen, aber auch für mich alleine als lustvolle Selbsttherapie. Bekanntlich bewirkt Musik, insbesondere selbst gespielte, eine Harmonisierung beider Gehirnhälften und trägt somit zur Gesunderhaltung von Körper und Geist bei. In diesem Sinne habe ich das Harmonikaspiel wieder aktiviert.
Mit besten Grüßen
Anton Rohrmoser

Vanleeuw Kamiel Flandren

Ich habe erfahren dass viele Liebhaber und Liebhaberinnen von Steierische Harmonika schwiergkeiten haben um einen Lehrer zu finden. Für die Regionen Ost-Belgien Niederländisch-Limburg und die gegend von Aachen (D) u.z.w. Darf ich Ihnen richtig empfehlen Jo Slomp aus Heerlen (NL) Ich bekomme seit etwas mehr den ein Jahr unterricht von ihm.Und das gefält mir ausgezeignet! Mein Lehrer Jo ist punktlich streng und scharf, aber die Lieder und Übungen werden korrekt beigebracht.Manchmal habe ich die Neigung um viel zu schnel zu Spielen und nicht mehr die Noten korekt auf Mass zu spielen. Den bekomme ich das Antwort von "du spielt sowie einen Biermuzikant!" und darf ich mehrmals üben. Ich hoffe noch viel Freude mit Jo und meinen steierischen zu erleben sowie auch an alle Harmonikaschüler!
Harmonika grüssen aus Flandren.

Wolf Josef, HÖFEN

1998 überraschte mich meine Gattin mit einer Steirischen Harmonika als Geburtstagsgeschenk.
Ohne Vorkenntnisse versuchte ich erste Schritte - erfolglos, eines der ersten Hefte vom Kochstudio in Höfen retteten mich davon, das Handtuch zu werfen. Endlich konnte ich Grundlegendes erfahren. Trotzdem übte ich Manches falsch, erst als Florian Michlbauer persönlich in Elbigenalp Unterricht gab, kam meine Rettung. Viel musste ich bei ihm umlernen, gab jedoch nie auf. Weiteren Unterricht gab mir anschließend später in Höfen Hr. Petz Hannes, sodass das Spiel immer mehr Spaß bereitete.
Seit Jahren spiele ich für mich allein, nehme mir leider in meiner Pensionszeit keine Zeit mehr zum Lernen, was doch unbedingt nötig wäre. Das Spiel auf der Harmonika gibt mir Abwechslung und macht immer gute innerliche Stimmung. Auch einer meiner Söhne und eine Enkelin haben inzwischen die Michlbauer-Harmonikaschule genossen.
Ich gratuliere der Michlbauer Harmonikawelt zu ihrem 15-jährigen Firmenjubiläum!
Ganz besonders freut mich, einer der ersten Schüler von Florian gewesen zu sein. Ohne seine Schule wäre meine Harmonika nur ein staubiges Möbelstück geblieben.
Seppl

Agata

Zuerst einmal vielen Dank an das Michlbauer-Team!

Und das ist meine Geschichte: ich wollte immer schon Musik machen und habe mich als Jugendliche voll in die österreichische und bayrische Volksmusik und volkstümliche Musik verliebt, weil die so gute Laune macht. (bin jetzt 26) Da ich aber in Polen geboren und aufgewachsen und später wegen Studium und Jobben nach Westdeutschland gezogen bin, war es nicht leicht, eine Musikschule oder Gruppe zu finden, wo ich meinem Hobby nachgehen konnte. Nach dem Studium wollte ich nicht länger warten und bin einfach aus kulturellem Interesse nach Bayern gezogen. Hier habe ich viele Gruppen mit der Harmonika live gesehen. Seitdem wollte ich auch so eine Harmonika haben. Es gefällt mir, dass die Steirische sowohl in Solo-Stücken als auch in einer Band so gut klingt. Und vor allem – weil die so gut für die Volksmusik passt. Das einzige Problem waren die Preise der Instrumente. Aber dann habe ich ein Teilzahlung-Angebot von Michlbauer bekommen und als ich eine Arbeit in Bayern angefangen habe, konnte ich endlich meinen Traum erfüllen. Nun habe ich meine Steirische (Vierreihige GCFB Michlbauer-Strasser) seit einem Jahr und wir sind unzertrennlich! Zuerst habe ich selbst das Lehrbuch 1 von Florian Michlbauer gelernt. Jetzt gehe ich in eine Musikschule, übe fast jeden Tag und kann schon einige Lieder und Tänze spielen. Ich hoffe aber, dass ich mal im Urlaub ein Seminar in Florineum oder Stoanineum machen kann.
Liebe Grüße an alle,
Agata

Peter aus dem hohen NORDEN...

Moin aus Bremen, Wo geih´t?

Tja auch ich habe etwas zu erzählen, im Mai 2016 habe ich nach langem hin und her und vielen Gesprächen mit Kompetenten und Liebenswürdigen Michlbauer Mitarbeitern, mich zum Lernen der Steirischen Harmonika überwunden.
Nicht das ich keine Lust gehabt habe, nein nur mein Alter von 63 Jahren, steife Arbeiterhände usw. haben mich anfangs zweifeln lassen.
Aber dann wurde ich von Euch eines besseren belehrt und habe den Fernlehrkurs erworben. Schnell war eine 4 Reihige Strasser Professional in G-C-F-B gekauft und los ging es.

Am Anfang tat ich mich schon schwer und habe manchmal an mir gezweifelt, aber schon nach 1 Monat ging alles viel leichter von der Hand und machte jeden Tag mehr spaß das Instrument zu spielen. Durch das wunderbare Lernprogramm kam ich schnell vorwärts und nach ca 3 Monaten konnte man es sich schon anhören und die Nachbarn wurden ruhiger obwohl sie am Anfang ständig Gesungen haben...
Geh nach Hus und Üb erst mal...Ha, Ha

Heute habe ich mit Christian von Michlbauer telefoniert und Er hat mir eine gute Rückmeldung meines Könnens nach 10 Monaten bescheinigt. Hatte Ihm vorher 2 Videoaufnahmen mit Sternpolka und Mariandelwalzer zugesandt.

Ich muss daher sagen, das ich trotzdem ich hier oben keinen Lehrer habe mit meinen Fortschritten sehr zufrieden bin
und kann jedem Anfänger es nur Empfehlen dieses herrliche Instrument zu Lernen.

Ich denke das ich mir nächstes Jahr einen Seminarkurs mit Urlaubsverbindung gönnen werde und freue mich schon heute darauf Euch kennen zu lernen. Dann können wir auch ein bisschen Plattsnackern....Denkt immer beim Üben daran...Geiht nich, givt dat nich....

So, in diesem Sinne möchte ich Euch sagen.....
Egal ob Glück oder Pech, en bet´n mehr Vertroon, för dat Können giwt nur eenen Wech mann mutt doorvör wat doon!
Übersetzung in Hochdeutsch...
Egal ob Glück oder Freud, man darf nie rasten und ruh´n, fürs Können gibt es nur einen Weg zu Zeit,
man muss dafür was tun.

Bleibt alle Gesund und eine schöne Zeit wünscht Euch der....
Peter aus dem hohen NORDEN

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Hallo Freunde,
vor 4 Jahren kamen meine Frau und ich eher zufällig zum Vorstellungsabend nach Gasen. Sofort waren wir begeistert von der Chance, nun endlich selber ein Instrument zu spielen. Wir haben uns noch am selben Abend in die Kursliste eintragen lassen und sind seither begeisterte Stoanineum- Schüler. Unser toller Lehrer Robert hat uns schon vieles beigebracht. Durch tägliches üben machen wir ganz gute Fortschritte und unsere Auftritte werden inzwischen schon gewünscht, nicht nur geduldet. Zufällig haben wir vor einiger Zeit Jerne Brilej von Munda Harmonika kennen gelernt. Der ist ja jetzt selber Michlbauer -Lehrer in Bayern. Im letzten Jahr haben wir uns dann von ihm 2 Stk. Munda Harmonikas bauen lassen und spielen jetzt noch begeisterter als vorher. Ich kann dieses Hobby nur jedem empfehlen, man lernt viele Gleichgesinnte kennen und: es war noch kein einziger „Ungustl“ unter den Spielern.

Andreas Zisler

Da mein Vater schon Hausmusik mit Akkordeon, Gitarren und Zither gemacht hat, habe ich von klein auf ein gutes Gehör für Musik. Seit meinem vierten Lebensjahr (jetzt 58) spiele ich Mundharmonika. Bei einem zufälligen, musikalischen Abend in Tannheim/Tirol spielte ich mit einem Lehrer für Steirische, von da an hat es mich gepackt und wollte unbedingt dieses Instrument selbst erlernen. Habe mir vor zwei Jahren, eine alte, gebrauchte Harmonika in Pfronten gekauft und im vierfinger System geübt. Es hat ganz gut geklappt, da Mundharmonika und steirische im diatonischen System gespielt werden. Eben dieser Freund aus Tannheim, hat mich dann auf die Michlbauer Harmonikawelt aufmerksam gemacht und gesagt: Wenn schon, dann mußt du es gleich richtig erlernen. Seit einem halben Jahr bin ich nun im Unterricht bei einer sehr netten Lehrerin für Steirische in Tannheim/Tirol und habe mir auch gleich eine eigene Harmonika von Michlbauer angeschafft. Es macht sehr, sehr viel Spaß und ich bin froh diesen Schritt gegangen zu sein. Mein großes Glück ist, dass die Michlbauer Harmonikawelt von Pfronten nicht weit entfernt ist und der Service, besser nicht sein könnte.
Habe in meinem Heimatort schon einigen Personen die Empfehlung gegeben es auch zu versuchen, es lohnt sich.
Wenn ich meinen Eltern das Erlernte vorspiele, freuen die sich sehr dies in ihrem hohen Alter noch erleben zu dürfen. Mein Vater (88) greift dann noch zum Akkordeon und spielt mit mir zusammen und meine Mutter (lebte in ihrer Jugend auch in der Nähe vom Attersee) versucht sogar noch auf der “Laute” mitzuspielen. Die Mutter (88) hatte ihre Laute in den letzten zwanzig Jahren nicht mehr in den Händen und nun haben wir wieder eine Hausmusik, Michlbauer sei Dank, eine richtig musikalische Erfolgsgeschichte.

Es grüßt Euch,
Wolfgang aus Pfronten

Ich bin mit Mitte 30 als Quereinsteiger zur Steirischen und zum Musizieren überhaupt gekommen (habe vorher nie ein Instrument gespielt). Ich habe die echte Volksmusik aber immer geschätzt und wollte mal zu Silvester auf einer Hütte von einem Ziehharmonikaspieler, der vor Ort für Stimmung gesorgt hat, wissen wie lange man braucht, um das Instrument zu erlernen. Seine Worte damals: “Wennst halbwegs a Gspiar host und a Taktgefühl, kannst nach oam Joar scho a paar Stückal” … nun er sollte Recht behalten ;-)
Ich habe dann über das Internet von Michlbauer und einem Präsentationsabend in Thalgau erfahren, dort habe ich mich dazu entschieden, dass einfach auszuprobieren. Gelernt hab ich dann ca. 2 Jahre beim Hammerl Christof und seit 3 Jahren versuche ich mir Lied für Lied autodidakt beizubringen. Aufgrund von Zeitmangel und kleinen Kindern zu Hause ist das nicht immer leicht, aber mittlerweile habe ich ein kleines Repertoire und spiele bei Freunden und Bekannten gerne bei Geburtstagen, Hochzeiten, Polterabenden etc. auf. Hier half mir der Sprung ins kalte Wasser, streng nach dem Motto “scheiss dir nix, dann feit dir nix” … ich bin technisch nicht der beste Spieler und besonders schwere Stücke spiele ich auch nicht, aber ich bring Stimmung in die Runde, sing gerne Gstanzln oder ähnliche Liadln, wo die Leute mitsingen können. Mir taugt das musizieren nach wie vor extrem, es war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben, mit dem Harmonika spielen anzufangen und ohne Michlbauer wäre das wohl nur schwer möglich gewesen! Ich bin nach wie vor ein treuer Fan von euch! :-)

Sigi Mitterdorfer

Jeder hat sie, seine persönliche Geschichte mit der Steirischen Harmonika, nicht wahr?!?
Und das ist meine Geschichte. Ich heiße Wolfgang Jäger und bin bereits 81 Jahre alt geworden. Hier, wo ich wohne, nicht in Meran, sondern in Meerane in Sachsen, ist der Begriff „Steirische Harmonika“ ein Fremdwort. Ich war damals bereits 60 Jahre alt und habe nebenberuflich fast an jedem Wochenende mit der Gitarre beim Musizieren in einem Tanzkaffee meinen Geldbeutel etwas aufgepolstert. Deutschland war ja schon vereint und das Reisen in die Nachbarländer war viel leichter geworden. Und bei einem Konzert einer Volksmusikgruppe in Ungarn habe ich eine Harmonika auf der Bühne gehört, von der ich dachte, diese Harmonika hat ja eine so hervorragende Fülle und sie klingt selbst hier im Freien wie mit eingebautem Hall. Wieder zu Hause habe ich meinen Eltern offenbart, dass ja fast jeder einen unerfüllten Traum im Leben zurücklässt und meiner recht teurer Traum ist der Besitz einer Steirischen Harmonika.
Dieser Ausspruch hat für mich ein riesiges Weihnachtsgeschenk ausgelöst. Meine Eltern haben mir eine Steirische Harmonika mitfinanziert, ein Instrument, von der ich erst einmal keine Ahnung hatte, wie es gespielt wird. Und hier in meinem zu Hause gibt es auch heute noch weit und breit kein Lernangebot für die Steirische. Ein wenig haben mir die Kenntnisse von meiner Mundharmonika zur Seite gestanden. Aber ein Besuch in einem Musikgeschäft in Niederbayern brachte den Fortschritt. Das dort erworbene Lernheft von Kiermaier und Spengler hat mir zum wirklichen Verständnis und Einstieg verholfen. Damit habe ich mühsam die für mich neue Notierung in Griffschrift erlernt und viele Hinweise bekommen, wie man mit der auch von Florian Michlbauer praktizierten Fünf-Finger-Methode auf den Knopfreihen zurechtkommt.
Und ich habe schnell gemerkt, dass ich mit meiner ersten Dreireihigen (weil sie eben billiger war) doch in der Spielweise recht eingeschränkt bin. Also wurde nach fleißigem Sparen auch eine Vierreihige daraus.
Bei einem Wanderurlaub im Oberösterreichischen Spital am Pyhrn habe ich mir beim dortigen Musiklehrer eine Lehrstunde erkauft und er hat mir die wichtigste fortschreitende Notenliteratur empfohlen. Das hat mir beim eigenständigen Lernen sehr geholfen. Durch weitere regelmäßige Besuche im Alpenland habe einen recht guten Einblick in die meinem jeweiligen Übungsstand entsprechende und an die den Möglichkeiten der steirischen Harmonika angepasste Literatur erhalten. Damit bin ich auch auf die Angebote der Michlbauer Harmonikawelt aufmerksam geworden.
Und weil das Allein-Musizieren keinen Spaß macht, habe ich mir baldmöglichst Mitstreiter für eine für das Alpenland typische Besetzung gesucht, einen Baritonhornisten, einen Gitarristen und einen Schlagwerker, der vorwiegend mit den Holzlöffeln klappert. Die Instrumentengruppe erforderte natürlich auch eine Aufbereitung des Notenbestandes für die einzelnen Instrumente. Dabei hat mir natürlich die vorherige musikalische Erfahrung und auch mein Notenschreibprogramm von Capella sehr geholfen, – und tut es immer noch. Mein persönlicher Notenbestand an alpenländischen Weisen und Liedern ist inzwischen recht beträchtlich angewachsen und unser gemeinsames Gruppen-Repertoire ist inzwischen auf fast 150 Titel angestiegen. Und ich finde immer noch ständig Neues, das mich herausfordert, – dank auch den Angeboten der Michlbauer Harmonikawelt. Aber ich bereite auch selbständig für mich und meine Mitmusiker hiesiges Erzgebirgisches Liedgut für uns auf. Immerhin sind wir ja alle samt recht singfreudig. Und wir freuen uns auf unsere wöchentliche Übungsstunde (und auf unser jährliches Musikantentreffen im hiesigen Erzgebirge).
Nun lässt sich natürlich im Alter die Geläufigkeit mit den Fingern auf den Knöpfen kaum noch steigern, aber durch tägliches Üben wenigstens immer noch einigermaßen erhalten. So kann ich nicht durch immer flinkere Finger glänzen, aber da ich in unserem Städtchen bisher der Einzige bin, der auf dieser Ziach musiziert, bin ich hier immer noch automatisch Stadtmeister auf der Steirischen Harmonika. Aber ich habe durch mein Vorbild schon einen fleißigen Nachfolger.
Und so gibt es in unserem Bekanntenkreis kaum eine Feier, in der ich als Gast nicht aufgefordert werde, zur Stimmungsaufhellung meine Harmonika mitzubringen. Und wenn wir zu Geburtstagen bei Freunden oder Bekannten mit der Musi zum Ständchen vor der Tür stehen, sind die Überraschung und die Freude immer groß. Und unsere Frühlings- und Weihnachtsprogramme in den Seniorenheimen bleiben ein Geheimtipp!
Aber unser Eröffnungstitel in jedem Programm ist nach wie vor der Michlbauer Harmonikawelt-Marsch!
Wolfgang Jäger